
Die Medieninstallation re:site projects ist nun seit dem 19. April 2002 in der Messestadt Riem realisiert und durch das Internet auch weltweit präsent. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit den Künstlern über Funktionsweise, Möglichkeiten und Visionen von re:site projects zu diskutieren.
Die Video-Internet-Installation re:site projects kombiniert Liveübertragung von Videobildern aus der Messestadt mit fiktiven Spielfilmszenen und interaktiven Textbeiträgen aus dem Internet. Die Echtzeitbilder werden an deutlich gekennzeichneten Standorten im öffentlichen Raum aufgenommenen (Standort 1: U-Bahn Messestadt West, Ausgang Nordwest; Standort 2: Platz zwischen Grünwerkstatt und Quax-Jugendzentrum an der Helsinki-Promenade). Neben bekannten Spielfilmen werden aus dem Bildarchiv auch Videosequenzen aus Workshops mit Jugendlichen der Messestadt abgerufen. Wiedergegeben werden sie auf Monitoren im Straßenraum und auf zwei Projektionsflächen im U-Bahnhof Messestadt West sowie im Internet unter www.resiteprojects.de.
Weitere Informationen:
kunstprojekte_riem
Dr. Claudia Büttner, Christina Kaufmann
Erika-Cremer-Str. 3,
81829 München
Tel.: 089-94379849,
Fax: 089-94379845
kunstprojekte.riem@ems.muenchen.de
www.kunstprojekte-riem.de
Das Projekt wird unterstützt von M-net, Synergy und Echo e.V.
kunstprojekte_riem lädt Sie ein zur Eröffnung der Stadtzeichen Herz, Hand, Mund von Renata Stih und Frieder Schnock. Die drei Leuchtkörper markieren drei unterschiedliche Bereiche der Messestadt Riem. Sie sind nicht nur 6 Meter hohe Anschauungsobjekte, sondern kommunizieren mit dem Betrachter. Herz, Hand, Mund werden zu neuen Orientierungsmarken im Stadtteil und begleiten die BewohnerInnen der Messestadt Riem als feste Bezugspunkte in der sich verändern-den Umgebung. Die Objekte beziehen sich nicht nur auf die räumlichen Gegebenheiten, sondern auch auf die Lebenssituation der BewohnerInnen - deren Erwartungen an die Messestadt als Lebensraum und deren Vorstellungen von Kunst.
Die daraus entwickelten Stadtzeichen rücken den Menschen in den Mittelpunkt: Das Herz steht als Symbol für das Gefühl, die Hand für die Handlung und der Mund versinnbildlicht die Sprache. So bildet der Mund durch seine Platzierung die Schnittstelle zwischen Wohn- und Messebereich. Zwischen seinen Lippen tauchen in Leuchtschrift Gedanken des Alltags sowie Notizen von Einkaufszetteln auf: „War der Hund draußen“, „Wo ist meine Brille“, „Pommes Frites, Petersilie, Oregano“. Die große Hand im Gewerbegebiet, von bunten Tafeln umgeben, bezieht sich auf die umgebende Betriebsamkeit von Handel und Gewerbe, während das Herz wie der menschliche Herzschlag pulsiert. Seine Leuchtschrift erzählt von Träumen, Idealen und Ängsten: „Niemand mag mich“, „Ich bin toll“.
Eröffnung Mittwoch, 29. Mai 2002, 20.30 Uhr
Standorte
Herz: zentraler Grünzug unterhalb der Baustelle Stadtplatz,
südlich der Erika-Cremer-Straße
Hand: Gewerbegebiet Nord-West, westlich der Feuerwehr
Mund: Grünstreifen auf der Willy-Brandt-Allee, Ecke Lehrer-Wirth-Straße
Weitere Informationen:
kunstprojekte_riem
Dr. Claudia Büttner, Christina Kaufmann
Erika-Cremer-Str. 3,
81829 München
Tel.: 089-94379849,
Fax: 089-94379845
kunstprojekte.riem@ems.muenchen.de
www.kunstprojekte-riem.de
kunstprojekte_riem lädt Sie ein zur Präsentation des Medienprojekts re:site projects von Felix S. Huber und Florian Wüst (in Zusammenarbeit mit Daniel Burckhardt) in der Messestadt Riem in München. In der Messestadt Riem geht der räumliche und soziale Wandel mit ungeheurer Dynamik voran. Diese Entwicklung zu begleiten, zu dokumentieren und Möglichkeiten zur Identifikation mit diesem neuen Stadtteil zu eröffnen, haben sich die Künstler zum Ziel gesetzt.
Die Video-Internet-Installation re:site
projects kombiniert Liveübertragung von Videobildern aus der
Messestadt mit fiktiven Spielfilmszenen und interaktiven Textbeiträgen
aus dem Internet. Die Echtzeitbilder werden an deutlich gekennzeichneten
Standorten im
öffentlichen Raum aufgenommenen (Standort
1: U-Bahn Messestadt West, Ausgang Nordwest;
Standort
2: Platz zwischen Grünwerkstatt und Quax-Jugendzentrum an der
Helsinki-Promenade).
Neben bekannten Spielfilmen werden aus
dem Bildarchiv auch Videosequenzen aus Workshops mit Jugendlichen
der Messestadt abgerufen. Wiedergegeben werden sie auf
Monitoren im Straßenraum und auf zwei Projektionsflächen
im U-Bahnhof
Messestadt West sowie im Internet unter www.resiteprojects.de.
Pressegespräch: 22. April 2002, 11
Uhr
Eröffnung: 23. April 2002, 19 Uhr
Ort: Infobox, Willy-Brandt-Allee 1, Messestadt Riem, München
Die Künstler sind anwesend.
>Standorte re:site projects: Kamera- und
Monitorstandort 1: Willy-Brandt-Allee am U-Bahnhof Messestadt West,
Ausgang Nordwest
Kamerastandort 2: Zwischen Grünwerkstatt und Quax-Jugendzentrum,
Helsinki-Promenade
Projektionsflächen: U-Bahnhof Messestadt West, Bahnsteig
Die Installationen sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Weitere Informationen:
kunstprojekte_riem
Dr. Claudia Büttner, Christina Kaufmann
Erika-Cremer-Str. 3,
81829 München
Tel.: 089-94379849,
Fax: 089-94379845
kunstprojekte.riem@ems.muenchen.de
www.kunstprojekte-riem.de
Das Projekt wird unterstützt von M-net, Synergy und Echo e.V.
Dienstag, den 19. März 2002, 19 Uhr im neuen Bewohnertreff, Erika-Cremer-Str. 3, Messestadt Riem
Für die Messestadt hat die Münchner Künstlerin Angela Dorrer (* 1969) PEM entwickelt - Personal_Event_Management - eine Spiel- und Kommunikationsstruktur für ein neues Messestadtritual. Ein "PEM-Manager" inszeniert für einen "Kandidaten" seiner Wahl einen Tag. Mit Hilfe von fünf speziellen Handlungsmodulen sowie der Bereitstellung eines Aktionskoffers soll ein "Optimaltag" durchgeführt werden. PEM initiiert eine Plattform der Möglichkeiten für neue, ganz persönliche Erlebnisse. Die Künstlerin wird dabei zum moderierenden Coach für die Messestadtbewohner. Im Verlauf eines jeden PEM-Days entstehen individuelle Relikte, die in der Messestadt aufbewahrt werden und ihre gemeinschaftliche Struktur stärkt. Nachdem bereits erste PEM-Days stattgefunden haben, berichten die Künstlerin, PEM-Manager und Kandidaten über ihre Erfahrungen und machen Lust auf "Zeit, die man intensiv und sorgenfrei lebt, in der man macht was man schon lange mal tun wollte..." (Angela Dorrer).
Die sechs PEM-Koffer wurden bei einem internationalen Nachbarschaftsfest in der Messestadt Riem am 30. Juni 2001 an verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen übergeben. Das "Kofferkomitee", bestehend aus Mitgliedern des Bewohnertreffs, Autofrei Wohnen & WOGENO, der Katholischer Gemeinde, des Familienzentrums, der Grundschule und Quax/ Echo e.V., stellt die Koffer auf Anfrage gern zur Verfügung (Tel. 089 / 94 37 98 49).
Angela Dorrer beschäftigt sich seit einigen Jahren mit den verschiedenen Formen von Netzwerkbildungen. Mit ganz unterschiedlichen Medien und Formen untersucht sie, wie Gemeinschaften, communities, gestaltet und inszeniert werden können. Sie kreiert Events und schafft Handlungsanweisungen für Feste und Partys oder Interaktionen zwischen zwei Personen. Auch über diese Projekte berichtet Angela Dorrer am 19. März. Sie ist Mitbegründerin der Program Angels der lothringer13, die den LADEN kuratieren, einen neuen Aktionsraum für mediale Experimente.
Weitere Informationen sowie Bildmaterial erhalten Sie unter kunstprojekte_riem bzw. unter www.andorrer.de oder www.pemdays.de.
Mittwoch, den 19. Dezember 2001, 19 Uhr im neuen Bewohnertreff, Lehrer-Wirth-Str. 14, Messestadt Riem
Mit ihrem Projekt „So wohnen wir“ rückt Pia Lanzinger den kommunikativen Aspekt des Wohnens in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie veranstaltete "Wohnwanderungen" in der Messestadt Riem, die in ungewöhnlicher Weise Einblick in die verschiedensten Wohnformen und Einrichtungskonzepte boten. In kleinem Kreis zeigten BewohnerInnen einander die Gestaltung ihres privaten Lebensraumes. Durch diese nachbarschaftlichen Führungen entstand ein Austausch, der zu sozialer, kultureller und persönlicher Kommunikation führte. Pia Lanzinger zeichnete die Begegnungen auf und stellt nun das Video vor.
Darüber hinaus präsentiert die Künstlerin eine Wohnzeitschrift, die am Beispiel der Messestadt Riem einen exemplarischen Einblick in die Vielfalt des Wohnens und in die Kunst des Einrichtens ermöglicht. „Schöner Wohnen in der Messestadt Riem“ greift formale Elemente von typischen Wohnzeitschriften auf, zeigt aber inhaltlich die Lebensrealität der MessestädterInnen. Im Gegensatz zu den kommerziellen Wohnmagazinen, die hauptsächlich von der Welt der Wohlhabenden und Privilegierten berichten, aber von Menschen gelesen werden, die von diesen Wohnmöglichkeiten nur träumen, werden hier die BewohnerInnen der Messestadt Riem zu Experten und Ratgebern. Ihre Lebensverhältnisse, Wohnwelten und deren Inszenierungen stehen im Zentrum des Interesses. Das Magazin verbindet das attraktive Image und den ästhetischen Genuss eines handelsüblichen Einrichtungsmagazins mit Einblicken in reale Wohnwelten.
Im Heft finden sich außerdem künstlerische Beiträge von Isa Rosenberger (Wien) und Andrea Knobloch (Düsseldorf), ein Interview mit dem Architekten des Galeriahauses Karl-Heinz Röpke und ein Gespräch über Münchner Trabantenstädte mit dem Kritiker Jochen Becker (Berlin). „Schöner Wohnen in der Messestadt Riem“ ist eine von kunstprojekte_riem initiierte, von Pia Lanzinger in Zusammenarbeit mit Andrea Naica-Loebell und den BewohnerInnen der Messestadt Riem entwickelte Kunstedition.
kunstprojekte_riem hat Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Projekte zum diesjährigen Schwerpunktthema WOHNWELTEN für die Messestadt Riem zu realisieren. Nach Abschluss der ersten Projektphase mit Arbeiten von Kathrin Böhm und Stefan Saffer, Fortuyn/O’Brien, Angela Dorrer, Pia Lanzinger und Antje Schiffers im Sommer, wurden im Oktober Rauminstallationen von Laura Kikauka und Fortuyn/O’Brien sowie ein Projekt von Jef Geys präsentiert. Pia Lanzinger beschließt nun diese Projektreihe mit ihrer Wohnzeitschrift und dem Video über die Wohnwanderungen, die im Sommer durchgeführt wurden.
Weitere Informationen sowie Bildmaterial: kunstprojekte_riem
Donnerstag, 27. September 2001, 19 Uhr
Lehrer-Wirth-Str. 22, Erdgeschoss, Messestadt Riem
Die niederländische Künstlerin Fortuyn/O’Brien arbeitet ab dem 23. September in einer Neubauwohnung in der Lehrer-Wirth-Straße an einer Rauminstallation. Dort stellt sie Ihnen ihr aktuelles Projekt „Dolls’ Housing“ vor.
In einer ersten Phase im Juni 2001 hat die Künstlerin Holzmodelle von Messestadtwohnungen im Maßstab 1:12 gebaut. Im Rahmen eines Workshops ließ sie die ‚Puppenhäuser’ von Kindergartenkindern der Messestadt frei gestalten. Diese Phantasiewohnungen transformiert Fortuyn/O’Brien nun detailgetreu in die Welt der Erwachsenen, indem sie die kindlichen Gestaltungen als begehbare Rauminstallation in einer Wohnung umsetzt.
Bitte merken Sie sich schon jetzt vor, dass am 16. Oktober 2001 um 19 Uhr die Ausstellung WOHNWELTEN von Fortuyn/O’Brien, Laura Kikauka und Pia Lanzinger im Galeriahaus, Lehrer-Wirth-Str. 17/19 eröffnet wird. Im November finden weitere Gespräche mit den Künstlerinnen statt. Auch zu diesen Veranstaltungen würden wir Sie gerne begrüßen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und stehen Ihnen natürlich für Fragen zur Riemer Runde oder zu den Aktivitäten von kunstprojekte_riem zur Verfügung.
Mit freundlichen Gruessen
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(31.05.2001) Noch wissen die BewohnerInnen der Messestadt nicht, dass sie ein Bild besitzen, und dass sie bestimmen können über welchem Sofa es demnächst hängen soll oder wo es seine bleibende Aufhängung finden wird! Wir laden Sie herzlich zur nächsten Riemer Runde ein:
Dienstag, 19. Juni 2001, 19 Uhr Bewohnertreff, Galeriahaus Messestadt, Lehrer-Wirth-Str. 19
Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um eine Arbeit der Konzeptkünstlerin Antje Schiffers, die als Wandermalerin auf ihrer Reise von Berlin nach Siena einen Abstecher in die Messestadt Riem unternahm, wo sie für Kost und Logis ein Bild der Messestadt anfertigte. Das Motiv für ihr Gemälde entwickelte sie aus zufälligen Gesprächen mit den BewohnerInnen über die Wohn- und Lebenssituation im neu entstehenden Stadtteil. Antje Schiffers wird im Rahmen der Riemer Runde von ihrer Reise berichten, die sie durch ganz Italien führte und deren Abschluss eine Ausstellung in Siena bildete sowie mit den MessestädterInnen über den Verbleib ihres Bildes sprechen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen bei Fragen zur Riemer Runde oder zu den Aktivitäten von kunstprojekte_riem gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen,
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In einem Künstlergespräch werden Renata Stih und Frieder Schnock ihre Idee für ein Kunstprojekt in der Messestadt vorstellen. Die in Berlin lebenden Künstler Renata Stih (1955 geboren in Zagreb) und Frieder Schnock (1953 geboren in Meißen) (... mehr Infos zu den Künstlern) planen einen „Stationenweg“ aus Bildzeichen im Straßenraum. Weithin sichtbare Zeichen sollen den Entstehungsprozess des neuen Stadtteils begleiten und mit Aussagen und Wünschen kommentieren. Während die Inhalte der Bildzeichen sich aus Gesprächen und Beobachtungen vor Ort ergeben, wird die Gestaltung von Formen bestimmt, die sowohl Elemente der Werbung als auch der Volkskunst vereinen.
Mit freundlichen Grüssen,
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Auftakt der Kunst zum Schwerpunktthema WOHNWELTEN
2001 stehen die kunstprojekte_riem ganz im Zeichen von WOHNWELTEN: Zu diesem im Neubaugebiet Messestadt Riem sehr aktuellen Thema werden in den nächsten Monaten eine ganze Reihe von internationalen Kunstprojekten stattfinden. [...mehr zu den Wohnwelten 2001]
Zum Auftakt der zweimonatigen Aktion WmK 2001' , 5. Mai - 30. Juni 2001, von Kathrin Böhm und Stefan Saffer stellen wir das Vorhaben, das Werk und die Personen vor. Wir laden Sie daher herzlich ein zur
RIEMER RUNDE
Mittwoch, 9. Mai 2001, 19 Uhr
Bewohnertreff Galeriahaus Messestadt, Lehrer-Wirth-Str. 19
Kathrin Böhm und Stefan Saffer (London und Berlin) werden sich mit dem WmK Mobil', einem fahrbaren Wohnen mit Kunst Mobil', das je nach Situation zur Bühne, Ausstellungsraum oder Bar wird, zwei Monate in der Messestadt Riem präsent sein. Sie bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern der Messestadt an wechselnden Standorten Serviceleistungen zum Thema Wohnen mit Kunst' an. Neben individueller Kunstberatung, Anleitungen zur eigenen Kunstherstellung, konzipieren sie eine Ausstellung Sammlung Riem' mit Exponaten aus privaten Haushalten der Messestadt.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr. Claudia Büttner
Mittwoch, den 9. Mai 2001 um 19 Uhr Bewohnertreff (Galeriahaus Messestadt, Lehrer-Wirth-Str. 19)
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Diesmal möchten wir mit den BürgerInnen und beteiligten KünstlerInnen über die bisherigen Aktivitäten von kunstprojekte_riem und die Kunstwerke in der Messestadt Riem diskutieren.
Wir wollen Wünsche und Anregungen sammeln, über den Stand der laufenden Projekte berichten und das neue Schwerpunktthema im Jahr 2001 - Wohnwelten - vorstellen.
Sollten Sie Fragen zur Riemer Runde oder zu kunstprojekte_riem haben, geben wir Ihnen gerne Auskunft.
Mit freundlichen Grüssen und den besten Wünschen für das Neue Jahr,Zusammen mit den Künstlern Michael Clegg und Martin Guttmann sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Messestadt möchten wir
am Donnerstag, den 23. November 2000 um 20 Uhr im Bewohnertreff im Galeriahaus, Lehrer-Wirth-Str. 19 in der Messestadt Riemüber Wünsche für den entstehenden Stadtteil und spezielle Erwartungen an eine im Kontext der Kunst angesiedelte Gemeinschaftsaktion in der Messestadt diskutieren. Dazu laden wir auch Sie herzlich ein.
Die beiden amerikanischen Künstler haben eine erste Idee für ein Projekt mit Bürgerbeteiligung entwickelt, das sie bei dieser Riemer Runde erläutern und zur Diskussion stellen werden. Mit einer gemeinschaftlich betriebenen Planungs- und Bauwerkstatt wollen sie die Grundlage für ein gutes Gemeinschaftsleben im Stadtteil schaffen. Letztendlich soll dabei aber auch ein "Neuer Turmbau zu Babel in Riem" entstehen, der als Sinnbild der gemeinsamen dienen kann. Damit wollen Michael Clegg und Martin Guttmann, 1957 in Dublin und Jerusalem geboren, zusammen mit den Bewohnern der Messestadt und für den neuen Stadtteil eine spezifische Identifikationsmöglichkeit schaffen.
Die beiden international bekannten Künstler haben bereits in vielen Städten mit ungewöhnlichen Beteiligungsprojekten Verfahren entwickelt, einzelne Personen und ganze Stadtteile in besonderer Form zu porträtieren und sie gleichzeitig vor Ort in die Entwicklung von Kunst- und Lebensformen einzubinden.
Sollten Sie Fragen zu dem Projekt, der Riemer Runde oder kunstprojekte_riem haben, geben wir Ihnen gerne Auskunft.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr. Claudia Büttner
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zur nächsten Riemer Runde am Dienstag, den 4. Juli 2000 um 20.00 Uhr im Bewohnertreff Galeriahaus, Lehrer-Wirth-Straße 19 in der Messestadt Riem lade ich Sie herzlich ein. Wir möchten Ihnen zusammen mit den Künstlern ein weiteres konkretes Kunstprojekt für die Messestadt vorstellen und es mit den Bewohnern und allen Interessierten bei Bier und Brez’n diskutieren.
Die namhaften Medienkünstler Felix S. Huber (*1957 in Zürich) und Florian Wüst (*1970 in München) haben ein großangelegtes Medienprojekt in und über die Messestadt entwickelt. Realzeitdokumentationen aus der Messestadt und deren Verknüpfung mit fiktiven Szenen eines speziell erstellten Filmarchivs sind von den Beteiligten selbst steuerbar und ergeben auf Monitoren im Straßenraum, auf Werbeträgern und im Internet ein faszinierendes, transitorisches Bild der Messestadt.
Mit mehreren Kameras vor Ort werden Arbeits-, Wohn- und Freizeitsituationen gefilmt. Diese Aufnahmen werden mit Szenen und Dialogen aus Spielfilmen überlagert und auf Monitoren an zentralen Plätzen in der Messestadt ausgestrahlt. Einzelszenen werden als Großbilder in City-Light-Kästen auf der Promenade zu sehen sein. Die Kamerastandorte in der Messestadt werden besonders hervorgehoben, so dass sie entweder bewusst gemieden oder gezielt als Bühnen zur Selbstpräsentation genutzt werden können. Das Bild der Messestadt vor Ort und global im Netz lässt sich von verschiedenen Ebenen von den Menschen selbst stets neu kreieren: So kann jeder vor der Kamera das Abbild und auch die Einspielung der gespeicherten Filmsequenzen gezielt beeinflussen oder per Internet das Bild kommentieren und verändern.
Ob sich die öffentliche Kamera-/Bühnensituation zur „Big Brother-Show“ eignet, die Kameras als Kontrollinstrument verstanden werden oder der direkte Zugriff auf die Gestaltung des eigenen Bildes neue Kommunikations- und Spielformen im Stadtteil zulassen, diese Fragen werden sicher nicht nur an diesem Abend im Raum stehen.
Im Anhang erhalten Sie zusätzliche Informationen zu den Künstlern. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Claudia Büttner und Sandra Thiedig
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In den nächsten sechs Wochen
werden 27 Studierende mit ihren Kameras durch die Messestadt streifen
und ihre Eindrücke von dem entstehenden Stadtteil fotografisch
festhalten.
Das Projekt wird in eine Ausstellung münden, die den ganzen September über im Galeriahaus gezeigt und auch während des Kulturwochenendes vom 22.-24.9.2000 zu sehen sein wird.
In der Riemer Runde werden wir dieses Fotoprojekt über und für die Messestadt vorstellen und möchten Sie herzlich zu einer Diskussion mit den Studierenden einladen.
Claudia Büttner und Sandra Thiedig
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In den vergangenen Monaten war die Künstlerin Sissel Tolaas mehrmals hier, um im Rahmen von kunstprojekte_riem ein Kunstwerk speziell für die Messestadt zu entwickeln.
In der Riemer Runde wird sie Dias von früheren Arbeiten zeigen und den Entwurf für die Messestadt vorstellen. Sie wird erzählen, wie sie lebt und arbeitet und erklären, wie es zu der Idee für die Messestadt kam.
Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, Sissel Tolaas persönlich kennen zu lernen und mit ihr über ihre Eindrücke in der Messestadt zu diskutieren. Die Künstlerin spricht deutsch.
Claudia Büttner und Sandra Thiedig
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